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20. - 22. März 2015
HC Wien Junggebliebene zu Gast beim Bremer HTC

HC Wien Junggebliebene in Bremen

 

HC Wien Junggebliebene bei den Tucans


1.Tag: Anreise und Begrüßungsschnuppern
Doppelflug mit kurzer Lulupause in Stuttgart, in Bremen angekommen sehen wir nette Gesichter:Messer und Peter empfangen uns am Bremer Flughafen und der gute Geist Peter chauffiert uns ins Hotel und später zum Clubhaus.

2.Tag:
Nach morgentlichem Schlemmerfrühstück geht's wieder mit dem privaten Shuttleservice der Bremer Freunde zur neuen Halle, die wir bisher nur im Abendlicht von außen kannten. Großes weihnachtliches Staunen dann bei Allen, als wir endlich den heiligen Bremer Hallenboden betreten dürfen. "Wir wollen auch haben", das war die einheitliche Meinung der Schbilas und Schbilasinnen.
Vor dem Aufwärmen präsentierte Axel noch seine Hallenblasentauschvarianten mit und/oder ohne Tilman und dann ging's auch gleich zur Sache, mit Tilman (mitlerweile dazugestoßen).

Vorweggenommen hier unser erstes Spielergebnis.
Heideböcke : HC Wien 3:2.
Ja, das ist kein Tippfehler! Wir haben tatsächlich verloren. War es der Jetleg der doppelten Fliegeranreise, die märzenhaltigen Getränke der Region, das enorme Schlafpensum der vergangenen Nacht, das unsere Glieder und Lieder noch lähmte, wir werden es gleich erzählen. Fix ist, dass wir nach 2 Min 2:0 hinten lagen. Ja das mit dem Decken auf dem Spielfeld (Juhuuu) (wieso decken bei Raumdeckung – Bande zu!) ist so eine Sache und Schläger vor die Füße sollte für Dufti auch nicht ganz so neu sein. Doch anscheinend brauchen wir so einen Ruck, um endlich anständig Hockey zu spielen. Eine Chance und Ecken nach der anderen wurden herausgespielt. Doch wir waren nicht konsequent genug im Sturm den Abschluss zu finden. Dufti schaffte es erst im zweiten Anlauf die Kugel bei der gegnerischen Torfrau zu versenken. 2:1 Flo und Getti waren offensichtlich ebenfalls von den Torfraukrätschen abgelenkt. Dann gehen auch noch Duftis Schuhe kaputt und er ging sogar raus, damit er den Bock (seinen) tapen kann. Die Gegner haben einen Abschlag am eigenen Schusskreis, den Getti abfängt, ein Hakerl, ein paar schnelle Schritte von ihm nach rechts, Schuss halbhoch nach links im vollen Lauf und Tor. 2:2
War das die Wende? Der Gegner schwitzt vor unserer Angriffsflut. Wir auch, aber anders. Doch dann blöder Weise kommt es zum erst dritten Angriff der Heideböcke und irgendwie nudeln die den Ball ins Kurze Eck hinein zum bereits bekannten 3:2 Endstand. Shit happens

Nun geht's gegen unsere Bremer Freunde, die Standpauke vom Käptn zeigt Wirkung ... jezn lafz ... zumindest anfänglich. Viel Bewegung und Einsatz. Dank zweier wunderbarer Tore von Getti, davon ein Schlenzer von rechts außen neben/über den herauslaufenden Tormann hoch ins lange Eck, gehen wir mit einem Blitzstart überraschend 2:0 in Führung. Dann stottert der Motor etwas, es gibt einige Ecken gegen uns und daraus resultierend das Bremer Anschlusstor. Ein Angriff durch die Mitte wird abgefangen und schon steht es 2:2. Das Spiel wird hektischer und wogt hin und her. Doch plötzlich bekommt Tilman den Ball zugespielt, stürmt rechts raus, spielt auf der linken Seite im Schusskreis seinen deutschen Freund Jens an, der den Ball treffsicher versenkt. 3:2 für die Wiener. Es gibt immer wieder umstrittene Schirientscheidungen, so auch wieder mal eine Ecke gegen uns. Der Schuss reißt dem Schützen ab und geht mitten aufs Tor. Doch Roland ist überrascht und steigt stolpernd über die Kugel - 3:3! Es bleibt nur noch 1 Minute. Wir geben Vollgas! Nützt bloß nix. Es bleibt beim Unentschieden. Wir haben uns gebessert, sind aber trotzdem leicht gefrustet, da wir hinter unseren Erwartungen zurück geblieben sind. Allerdings haben wir zumindest teilweise die heiligen Worte unseres Käptns beherzigt und ruhiger gespielt.

Das dazwischen angebotene Bauch Bein Po Training in der vereinseigenen Bremer Fitness Red Box lassen wir dann doch aus. Sind auch so fesch und resch. Noch mehr Schönheit und Knackigkeit, das hält keiner aus und das wollen wir auch keinen HockeyfreundundInnen in Bremen zumuten.

So rief uns Messer (Chefe der Bremer) zur Kalorienauffüllung. Nach einer leckeren Kartoffelsuppe als spätes Mittagessen zur Stärkung für die nächsten Taten bereiten wir uns mental auf unseren nächsten Gegner, den designierten Turniersieger vor. Wird uns eine Überraschung gegen die Wiesbadener gelingen? Wir starten kontrolliert gegen die Wiesbadenen Hockeyrecken. Diese scheinen mit unserer defensiven Aufstellung nicht wirklich zurecht zu kommen. Das eine ums andere Mal fangen wir deren lange Bälle ab. Speziell da Gernot Axel Rs Worte beherzigt, kann er immer wieder den Wiesbadenern Kugeln auf Ihrem Passweg stiebitzen und versucht (nicht ganz im Sinne des Coachgedankens) diese kraftvoll nach vorne zu tragen. Allerdings findet er dort keine Abnehmer. Unser Sturm versteckt sich mehr oder weniger konsequent hinter den gegnerischen Verteidigern. Allerdings schaffen wir es das 0:0 bis zum Ende der ersten Hälfte des Spiels zu halten und in der Mitte mit einigen Dribblings von Getti und Co zu glänzen - RESPEKT an Alle!!!
Doch irgendwann ist auch jene Serie zu Ende. Und wer die Tore nicht schießt, bekommt sie.(das Phrasenschwein wird immer fetter). Somit findet der Ball plötzlich des öfteren irgendwie den Weg in unseren Schusskreis und nutzt die Abstimmungs-, Koordinations- und Konzentrationsschwierigkeiten im hinteren Mannschaftsbereich beinhart aus. So summierte sich die Toranzahl auf der auf Hochglanz polierten Spielstandsanzeige auf der Wiesbadener Seite. Doch wer glaubte, wir würden mit hängenden Köpfen das Spielfeld verlassen, der irrt gewaltig, So SCHÖÖÖN auf hohem Hockeyniveau haben wir noch nie verloren. Das 6:1 war nebensächlich. Unseren Ehrentreffer erzielte übrigens Jens nach scharfem (!) Pass von Axel S. Gratulation von der Redaktion!

Duschen mit Bier, Wasser und Seife war nun angesagt, denn am Abend geht es zum Turnierabend.
In kurzen Worten: Es gab Gutes und genug für Jeden zu Essen, zu Trinken,.... und irgendwann hat jeder ins Hotel und am Morgen zum exzellenten Atlantic Frühstück gefunden.

Dann ging es zum wichtigsten Entscheidungsspiel des Tages. Das Spiel um die Bremer Bronzene. Wie immer waren wir pünktlich einen Stunde vor dem Spiel in Halle und auf Platz und wärmten uns müde. 5 min vor Anpfiff war von den Gegner fast nichts zu sehen. Zum Anpfiff griffen die Heideböcke aus Lüneburg zu einer extrem hinterhältigen taktischen Raffinesse. Statt der bekannten krätschenden Torfrau stellten sie die Tormanntasche der krätschenden Torfrau (oder war's eine andere?) ins Tor. Sofort erlitten die meisten von uns ein "deja vu" - ein Trainingstrauma. Und nicht nur das; bei den Meisten setzte kurzfristig sogar das Großhirn zusammen mit dem Kleinhirn aus und verhindert so jegliche motorische Fähigkeiten sowie zusätzlich den Verlust aller taktischen Instinkte. Dieser statische Torverhinderer (Anmerkung der Redaktion: Rolanda2 und Heinzi2 in Personalunion) ziehen uns magisch an. Und so war es auch Anfangs. Die Tormanntasche verhinderte laufend unsere rasche Führung. Bis dann Jens mit Hilfe eines geplanten Doppelpasses mit Heinzi2 das unverdiente 1:0 erzielt. Die Heideböcke monieren eine gewisse Unsportlichkeit ob des oben genannten Doppelpasses, das lässt uns aber kalt und wird argumentativ pariert, 1:0 für Wien.
Dann erinnert uns die Torraumsituation wohl zu sehr ans Training und es geht eine Zeitlang gar nichts. Im Gegenteil der Gegner kommt zu Chancen. Doch dann ein Konter und Getti - scheitert im ersten Versuch an der Tormanntasche - doch im Nachschuss erzielt er das 2:0. (Entgegnung: stimmt nicht: das war ein exzellenter, präziser Flachnudler direkt zwischen Tormanntaschehenkel und Stange ins Tor) Danach bald eine Kurze Ecke, die Flo gentlelike zur Ausführung weiter(ver)gab: Ju - und Ju-huuu!!! - halbhoch ins Eck, sicher zum 3:0 verwertet. Zur nächten Ecke tritt Axel R. an und verwertet souverän in "sein" Eck zu 4:0. Dann bekommt der Gegner eine Torfrauspende und sie hält ihr Gehäuse bis zum Schlusspfiff trocken. Aus vorbei gewonnen! Und keiner hat sich wehgetan, abgesehen von Floschchemschens blauem Fleck am Daumen.

Fazit:
Bronze glänzt nicht so wie Gold. Ist aber auch nicht schlecht.
Wichtig : wir haben das letzte Spiel im Turnier gewonnen!

Wir gaben mit unserem Antreten dem Ersten Bremer Hallenturnier die internationale Note. Zusätzlich zum Rahmenprogramm von Bauch Bein Po wird um Enspannungsmassagen beim Veranstalter angesucht. Tolle neue Hockeyhalle der Bremer Freunde. Wir auch wollen haben! Ob der wenigen aufgemalten Linien auf dem Feld hatten wir Anfangs einige Stellungsprobleme. Oder haben die Bremer mit der Farbe gespart?

Und hier die persönliche Teambewertung:
Flo
- Der Meistertorschützenkönig aus der Meisterschaft ist entthront. Flo hat KEIN / 0 / garnicht / nada Tor(e) geschossen! Nicht den Kopf hängen lassen; wird schon wieder; is ja no jung. Rackert unermüdlich für das Team. Danke! Obwohl ein wenig zu Jung für das Ü40 Turnier ist er wegen perfekter optischer Tarnung unter den anderen jungen Veteranen des Turniers nicht aufgefallen.

Axel S: sehr sehr sehr viel gelaufen (rennt sicher noch immer). Hat Jensi einmal so schön aufgelegt und vorne die gegnerischen Verteidiger artikulierend in den Wahnsinn getrieben. Perfekt. Die weis(ß)e ruhige Stütze im Team.

Gerni: .... erstes und und zweites Spiel hat er "genölt" wie ein pubertierender Jungspund, weil seine Mannschaft nicht so schnell läuft, wie er denken will. (Denkt er nun so langsam oder ist die Mannschaft so langsam?) Aber es gibt auch Lob. Beim letzten Spiel wurde nicht genölt, weil Erstens war es nicht nötig und Zweitens heißt es jammern. Also solide Leistung und kein gewolltes Foul - alle Gegner leben noch – bravo!

Getti: 5 Fische aber keine Butter... Somit interner Torschützenkönig, was weder für ihn noch für uns spricht. Prägt mit seinem Stil und seiner technischen Eleganz dem Ballsport des 2100 Jahrhunderts. Ansonsten hat er den Hockeysport mit einer dritten Schlägerseite beglückt, richtig, der Runden und Getti

Ju - unser Hühnchen im Korb - landet nicht nur mit uns am kleinen Treppchen, auch als Gast bei Schwester Polyester erreicht sie Platz 3. Gratulation! Wurde vom Team vollkommen assimiliert und ist nicht mehr wegzudenken.

Jens - verpasst nur knapp den vereinsinternen Schützenpreis und avanciert allmählich zum verlässlichen Torbringer, was man von Flo derzeit (2 Tage) ja nicht sagen konnte. Bewältigt die kurzfristige Krise wegen nicht vorhandenen Bio Soda Zitron Angebot in der Hallenkantine mit Bravour.

Tilman - fügt sich bei seinem Turnierdebüt nahtlos in die Mannschaft ein und strahlt durch zwei Assists und darüber hinaus mittels seiner besseren Hälfte Sylvia.

Roland(a) - ist ein wahrer Held, weil mit dem Auto über Berlin angereist und des is wirklich a brader Weg. Roland ist wie Ju, für alles offen und er tanzt wirklich ausgezeichnet.

Axel R - Gott sei Dank diesmals nicht Migränengeschädigt. Benötigt jedoch zukünftig intravenös vegetarisches Kraftfutter vor jedem Spiel (gibt es das?). Dem unermüdlichen 9m-Schießens in jeder Erdberger Trainingspause zum Dank hat er als einziger HC Wiener eine 100%ige 9m-Ausbeute. 1 Versuch, 1 Tor. Eindeutiges Schlafdefizit wegen stundenlanger Erarbeitung der taktischen Raffinessen für das Team in den nächtlichen Stunden. Er bleibt unser Herz und unsere Seele, der Teamkitt der HC Wien Senioren

Obacht Bremen! Wir kommen gerne wieder!!