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Padua - Pfingsten 2006

Senioren Foto
HC Wien : Senioren Padua 2006

die Turnierfotos - Dank Roland K. und Martin S.

die Stills der Spiele - Dank Axel Ss. Videoeinsatz ...

Freitag, 2. 6. 2006

Nach gemütlicher Anreise mit einigen Zwischenstopps - auch der Stoffwechselprozess ist im Seniorenalter anders bzw. die Muskulatur schließt nicht mehr so gut - erreichen wir Freitag Abend Padua und auch auf Anhieb unser Hotel. Nach erfolgtem Check In geht es gleich - wie es sich gehört - gen Hockeyplatz - zwecks Platzbesichtigung. Doch der ist geschlossen. Also geht's per pedes wieder zum Hotel und per automobile in die Innenstadt. Am Piazza del Duomo - bei ca 20 Grad im Straßenkaffee - gibt's das Begrüßungsbier. Man beachte - Cook (als solcher durchaus bekannter Gastspieler) trinkt Milch!!! (siehe Fotos). Schwerti stößt zur Truppe. Martin L. - da das Seniorenprojekt möglicherweise ein laufendes Verfahren ist (und aus Platzgründen), ist das Nennen der vollständigen Namen hier nicht möglich - organisiert einen Tisch in einer netten Pizzeria - passt. Wir wollen nach Hause - der geteilte Plan von Freytag & Laschitz führt uns rechtslastig durch die Gassen des schönen Padua (die Padegassen). Die beiden Ex-Bundesheeraktivisten Michi R. und Axel S. deuten beharrlich nach links. Irgendwann (nach Mitternacht) dreht Clemens G. Martin L. samt geteiltem Plan in die richtige Richtung - nun gehen wir eher linkslastig und finden schnell zu den Autos....
Kurz notiert im Hotel treffen wir den 13. Spieler, Ian P. - wir sind komplett.
Zur Überraschung aller ist die Minibar auf Zimmer 505 mit Gösser prall gefüllt (Dank Heinrich S.) Dieser Missstand wird rasch beseitigt.

Samstag, 3.6.2006

Das Frühstück auf der sonnigen Dachterrasse des Hotels wird u.a. für die taktische Besprechung genutzt.

HC Wien : Teresina Padua 2:1 (2:0)
Erste Aktion: Kurze Ecke für uns (Senioren KE = direkter Schlag vom Schusskreisrand, ein Spieler gegen Torwart - ab nun Freekick) Cook tritt an: 1:0 für uns. Danach Drangperiode des HC Wien aber kein Tor. Dann entdecken wir das Dreieckspiel über rechts wieder. Michi R., Axel R. & Clemens G., dieser von rechts, passt auf Cook, selbiger überspielt Verteidiger, läuft auf Tormann, täuscht Haken an, spielt auf laut gestikulierenden Martin L. auf, der ohne mit der Wimper zu zucken trocken ins leere Tor vollzieht. 2:0. Der Halbzeitstand mit 2:0 spiegelt den Spielverlauf wider. Nun muss Cook raus.

2. HZ
Das Spiel verläuft ähnlich wie die 1 HZ. Leider konnten die vielen Chancen nicht in Tore umgemünzt werden. (wie so oft auch damals). Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man (frei nach Hans P. (der war aber nicht mit (warum eigentlich nicht?))) ...

HC Wien : Novara 1:2 (0:1)
Wir beginnen defensiv (kurz). Wie im ersten Spiel kommen wir gleich zu einem Freekick, Cook tritt wieder an … gehalten! Wir werden nervös. Bei einem Angriffaufbau verlieren wir im Mittelfeld den Ball. Novara schlägt in den Schusskreis, Lady kommt vor Franz T. an den Ball, dippt in die Mitte, völlig freier Spieler gaberlt den Ball über unseren Goalie. 0:1. Wir werden nervöser. Bis zur Halbzeit > Mittelfeldgeplänkel mit leichten Vorteilen für HC Wien. Höhepunkt: Traumpass von Martin L. auf den freistehenden Ian P., doch dieser bringt - allein stehend vor dem Torwart - die Kugel leider nicht unter Kontrolle. Wir kommen nicht zum Torschuss.

2. HZ
Wir beginnen ruhig und konzentriert und spielen einige schöne Spielzüge (Dreieck über rechts - Pass auf Martin L. - Eisenbahner - Kopfbahnhof - Gegenangriff). Wir (Clemens G.) stellen (stellt) auf Offensivtaktik um. Das Mittelfeld geht in den Sturm. Der Sturm bleibt der Sturm (besser ein Mailüfterl). Das Mittelfeld gehört Novara. Wie es meistens in so einem Fall ist, führt das auch hier zu Kontern. Einer dieser Angriffe kommt über links, der links Außen von Novara geht an Axel R. vorbei. Libero Schwerti (!!!) geht an, ihm im Nacken Heinz S. Auch wie meistens ist dann eben ein Stürmer in der Mitte völlig frei - weder (!!!) ein Heber über den vielleicht etwas ungünstig stehenden kleinen Goalie (Roland K.) - 0:2. Wir erkennen den Ernst der Lage und krallen uns in der gegnerischen Hälfte fest. Franzi T. dockt an Schweizerin (Gastspielerin Red Socks Zürich) an. Kopfbahnhof ... Freekick von Thomas E. - gehalten. Freekick von Clemens G. - 1:2. Nach Bilderbuch-Stanglpass von Michi R. (il presidente) fährt Martin L. daneben. Das war's.

Nach dem Spiel emotionale Diskussionen bezüglich der Taktik. Stichwort: engmaschiges Mittelfeld. Bei diversen elektrolytischen Getränken beruhigten sich die Gemüter wieder. Fazit: wir spielen nicht mehr in "rot" - in weiß sind wir bisher ungeschlagen.
Sollten Rückfragen entstehen: Axel S. hat alles Entscheidende auf Video gebannt.

Turnierabend:
Als alte Routiniers waren die Wiener die ersten am Aperitif-Buffet im netten Restaurant, etwas außerhalb von Padua. Das Dinner: Ravioli, dann Spargelrisotto, fast rohes, kurz angebratenes Fleisch. Außerm vegetarischen Admin meinten alle: "es war sehr gut, es hat uns sehr geschmeckt..." Lt. Degustationsjury - Axel&Axel - war der Soave sehr gut; der Merlot sosolala. Wobei an dieser Stelle angemerkt werden muss, dass Roland K. - der kleine Goalie - diesen Fachentscheid mit "na geh" kommentierte. Als Gastgeschenk haben wir einen Hut bekommen - alle haben ihn gerne aufgesetzt. Dann gab's Cremeschnitte mit Prosecco - beides war sehr süß. Dann noch Grappa und Kaffee. Beim Durchzählen für die Abfahrt fehlte Schubi. Die ausgeschickten Suchkommandos blieben erfolglos. Zu dieser Zeit war er (angeblich) schon im Bett.

Sonntag, 4.6.2006

HC Wien : Red Sox Zürich 4:0 (2:0)
Leider fällt Schwerti (Marathon Man) durch Verletzung aus = nur mehr 1 Tausch.
Neue Taktik: Lüfterlduo Martin L. / Cook hinten. Freischlag von der Torlinie am Schusskreisrand vom Präsi flach tempiert auf den reinlaufenden Thomas E., dieser übernimmt volley und schiebt 3 m vor dem Tormann auf die linke Stange, dort lauert unser schottischer Stürmer Ian P. und staubt ab. 1:0. Martin L. vom eigenen Schusskreis einhändig Rückhand über links - völlig sinnlos - bis zur gegnerischen Toroutlinie (noch immer sinnlos, einhändig, rückhändig) mit letzter Kraft backhand Flankerl auf Franz T., der sticht ins Tor - 2:0. Nun haben alle den wahren Sinn erkannt. Bravo Lüschi.

2. HZ
Cook ins Mittelfeld, Axel R. Vorstopper. Heinzi S. rechter Außendecker. Wir lassen den Zürichern mehr Platz, sie sind aber nicht wirklich gefährlich.
Schubi passt am 7ner zu Clemens G., Goalie wehrt Backhandschub ab. Rebound von Clemens auf Ian, der lässt passieren, dahinter bricht Schubi über links in den Schusskreis ein, legt backhand auf den mitlaufenden Präsi auf, der macht 2 schnelle Haken spielt auf Clemens G. auf, der nickt ein. 3:0. Granatenflanke von Thomas E. von rechts, Präsi stoppt rückhand tot. Spielt vorm Tormann auf den 7-Meterpunkt, wo Franzi T. lauert und den Goalie mit einer Gurke demütigt. 4:0. Das Publikum (Schwerti (verletzt)) tobt.
Clemens tankt sich von links bis rechts - völlig sinnlos - durch. Somit haben wir kein linkes Mittelfeld mehr. Nun kommen die Red Sox über unsere linke Seite mehrmals durch. Es bleibt beim 4:0.
Fazit: Es ging zu 0 aus, da die Außendecker den gegnerischen Damen-Sturm so eng deckten.

HC Wien : Zagreb 0:0
Zagreb spielt eine Abwehrschlacht. Wir greifen unentwegt an und spielen sehr schöne Kombinationen. Zagreb macht überhaupt nichts, außer zu zerstören und den Schusskreis zu besetzen. Wir haben 6 Freekicks (Cook x2, Clemens G., Thomas E., Präsi, Heinzi S.) - keiner verwertet. Wir haben viele Chancen und keine verwertet. Roland hatte 2 Ballberührungen.

After Match Analysen
Ian says: Martin L. (verletzt im letzten Spiel) ist Yoga, Axel R. Vegetarier (kann nach Fitness Test doch spielen). Beides ist abartig.


Gastkommentar der Pressesprecherin von Red Sox Zürich:
Es war für uns eine ideale WM-Vorbereitung, durch die Spiele gegen Zagreb und gegen Wien konnten wir uns einem Härtetest - bitte wörtlich zu nehmen - unterziehen. Miär sind bereit für dä Köbi am 13. Juni gäge Frankriich. Schad sind d'Flöötestricher nöd däbii! Züri, Schwiiz und Sunenuufgang.

Fazit:
Das Wetter war zum Hockeyspielen optimal (ca. 20 Grad, leicht bewölkt). Die Befürchtung, auf einem mit Sand gefüllten Kunstrasen zu spielen, war unbegründet. Da der gut gespritzte Platz nicht gut gepflegt war (Algen), war er stellenweise allerdings rutschig.
Sportlich haben wir nach anfänglichen Schwierigkeiten (Samstag) wieder zu einem guten Stellungsspiel gefunden. Dank an alle Mitwirkenden und speziell an Thomas E. (Wäschebeauftragter), der die Dressen organisierte und an Roland K. (der Sportreiseprofi) als Leisereiter Alle waren sich einig, dass es bald mal wieder ein Seniorenturnier geben sollte.