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hockey club wien seit 1922


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Für all jene, die von Hockey hier zum ersten mal hören,
haben wir die wichtigsten Hockeyregeln zusammengefasst.

Für Anfänger gibt's die
kleine Regelkunde für (Feld-) Hockey
und für Fortgeschrittene gibt's das
kleine humorvolle Hockey-Lexikon
Und falls irgend etwas unklar sein sollte:
einfach einen Hockeyspieler in deiner Nähe fragen!!!


Kleine Regelkunde für (Feld-) Hockey

Hockey mag für manchen Betrachter als gefährlicher Sport erscheinen,
zumal mit Schlägern gespielt wird und der Ball recht hart erscheint.

In Wirklichkeit ist Hockey aber weit weniger gefährlich als andere Sportarten.
So haben vergleichende Untersuchungen gezeigt, dass Fußball und Basketball, und auch Eishockey viel unfallträchtiger sind.

Das für den Laien anfänglich etwas komplizierte Regelwerk ist nämlich so konzipiert, dass der Großteil möglicher Gefahrenquellen beseitigt wird. Durch diese strengen Regeln wird erreicht, dass die Spieler besonders geschützt sind. Ein Hockeymatch wird zwischen 2 Mannschaften mit je 11 Spielern (10 Feldspieler, 1 Tormann) ausgetragen. Zusätzlich dürfen noch bis zu 5 Spieler auf der Ersatzbank sitzen. Diese dürfen jederzeit, auch wiederholt, gegen einen aktiven Spieler eingetauscht werden.
Gespielt wird bei Erwachsenen-Bewerben 2 x 35 Min.
Geleitet wird das Spiel von 2 gleichberechtigten Schiedsrichtern.
Das Spielfeld wird durch 3 Linien (eine Mittellinie und zwei Viertellinien) unterteilt. Vor jedem Tor ist ein Schußkreis und darin ein 7m-Punkt markiert.
Ein Tor kann nur dann erzielt werden, wenn der Ball von einem Angreifer innerhalb des Schusskreises ins Tor gespielt wird. Der Ball hat ungefähr die Größe eines Tennisballes und besteht aus Hartplastik. Er darf nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden. Dem Torwart ist es als Einzigem erlaubt, den Ball mit dem Körper bzw. dem Fuß abzuwehren (allerdings nur im Schusskreis; auch darf der Torwart den Ball nicht fangen und festhalten). Hoch gespielte Bälle sind bei Torschüssen erlaubt, ansonsten nur dann, wenn kein Mitspieler gefährdet wird. Weiters darf der Ball nicht im Stehen mit dem Körper vor dem Gegner abgeblockt werden ("Gesperrt Regel").

Ein Vergehen wird mit einem Freischlag für die gegnerische Mannschaft bestraft.
Ein absichtliches Vergehen innerhalb der Viertellinie bzw. ein Vergehen innerhalb des Schusskreises wird mit einer Kurzen Ecke bestraft. Bei der Ausführung der Kurzen Ecke darf der Ball nicht höher als das Torbrett (45cm, „Bretthöhe“) in das Tor geschlagen werden; nur Schlenzbälle sind höher erlaubt.
Bei einem Seiten-Out wird der Ball vom Gegner an der entsprechenden Stelle wieder ins Spiel gebracht. Bei einem Tor-Out für die Angreifer wird eine Lange Ecke verhängt. Hierbei wird der Ball von einem markierten Punkt auf der Seitenlinie wieder in Spiel gebracht.

Der Schiedsrichter kann folgende auf nur eine Person bezogene Bestrafungen vergeben: Grüne Karte = Verwarnung
Gelbe Karte = Zeitausschluss
Rote Karte = Gesamtausschluss

Am Ende der Spielzeit hat jene Mannschaft gewonnen, die mehr Tore erzielt hat.
Kleines, humorvolles Hockey-Lexikon

Abpfiff
Den meisten Spielern lieber als ein Anpfiff.
Ende eines Spiels und gleichzeitiger Beginn der endlosen Diskussionen, wie man selbiges Match mit einer ganz anderen Taktik hätte ganz locker gewinnen können, anstatt - wie geschehen - ganz klar zu verlieren.

Alleinunterhalter
Sorte Mensch, die die Kugel nicht mehr vom eigenen Stock lassen kann, steht der besser postierte Mitspieler auch noch so frei vor dem Tor. Bei wachsender Zuschauerzahl steigt auch beim Hockey die Zahl derer, die sich gerne als geniale Solisten präsentieren wollen. Bande
1. Holzleiste, die die Spielfläche im Hallenhockey begrenzt. Lässt Hockeyspieler zu Mathematikern werden. Denn wer die Grundformel, Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, nicht beherrscht, ist bei der Zuhilfenahme der Seitenwand total verloren.
2. Wird der Vorstand von den Mitgliedern geschimpft.
Beschimpfung Müssen sich meist die erfolglosen Stürmer vom pöbelnden Zuschauermob, meist aus alten Hockeysenioren bestehend, gefallen lassen, wenn sie zum wiederholten Male eine hundertprozentige Chance verstolperten. (Original Zitate, gesammelt bei U-12 Spielen: "Die spüln do auf aner Briefmarkn!", "mia san doch net beim Ballet", "des ane Madel wirst doch no packen!", "die Gegner müssen sich doch drum streiten ...... zu decken!") Blau-Weiß Clubfarben des HC Wien , die vom Ausspruch: "Abends bin ich blau, und morgens weiß ich wieder mal von nix" kommen soll.

Damentrainer
Hat das gleiche Ziel wie ein Casanova: Wartet ständig auf neue Damen, um mit Ihnen zu spielen - mögen die Motive auch noch so unterschiedlich sein.

Europacup
Zeigt die Effizienz des Hockeyspiels - während Fußballer eine ganze Saison lang brauchen, erledigen die Hockeyspieler dies an einem einzigen Wochenende.

Fernschüsse
Gibt es im Hockey nicht, da erst im Schusskreis gültige Tore erzielt werden dürfen. Unabsichtliche Fernschüsse sind jedoch die beste Gelegenheit, die Zuschauer in Hockeyinsider und Laien unterscheiden zu können.
Die Situation: Der Ball rollt, von der Mitte des Spielfeldes geschlagen, aufs Tor zu. Der Keeper hebt lässig das Bein und lässt die Kugel ins Netz passieren. Die Fachleute zeigen keine Gemütsregung, die Laien springen jauchzend auf: "Tor, Tor!" Eben nicht.

Hockeyverein
Inzuchtbetrieb. Alle Mitglieder sind eigentlich Väter, Mütter, Söhne, Töchter, Opas, Omas, Enkel, Tanten, Onkels, Schwager, Neffen, Nichten oder Cousinen von anderen Mitgliedern. Training Schlecht besuchte Abendveranstaltung.
Wahlen (z.B. Generalversammlung)
Demokratischer Vorgang, der im Hockey folgendermaßen abläuft: Einer meldet sich freiwillig bzw., wird zum Freiwilligen bestimmt und wird danach ohne Gegenstimmung ins Amt gewählt. Applaus.

Wimpel
Ersetzt im Hockey bei Siegerehrungen den in anderen Sportarten üblichen Scheck in sechsstelliger Höhe für den Gewinner!

(aus dem Buch Hockey erschienen im Tomus-Verlag)