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Elternhockeyturnier 2002 in Wels

Denn erstens kommt es anders, als zweitens wie man denkt ...
Bedingt durch die Absagen von Roland und Martin, war Just4Fun, unser Mannschaftsnamen, eigentlich das alleinige Motiv und Motto für die Reise zum diesjährigem Hauptevent für Elternhockeyspieler, wie schon im letzten Jahr vorbildlich organisiert und veranstaltet von den Welser Haien, nach Wels.

Sechs, bekannt spielstarke Mannschaften aus Deutschland und fünf bestens bekannte Teams aus Österreich waren unsere Kontrahenten auf den Weg zum Turniersieg.

Unsere Erwartungen an dieses Turnier gingen zwar, wie schon angedeutet, eher in die Richtung am Ende nicht den letzten Platz zu belegen, aber wie es die Überschrift zu diesem Bericht schon andeutet……

Samstag, 09.11.2002

Schon in unserem Auftaktspiel gegen die MÖZIS U99 wurden wir aufs heftigste gefordert.
Wir machten zwar das Spiel, konnten aber die sich bietenden Gelegenheiten nicht in zählbare Torerfolge ummünzen.
Erst nach dem Treffer zum 0:1 Rückstand gingen wir konzentrierter zur Sache und bogen das Spiel noch um.
Besonders schön das Tor zum 2:1.
Ein Freischlag knapp am Schusskreisrand, Günther überrascht die MÖZIS Verteidigung mit einem schnellen, kurzen Abspiel auf Helmut K. und der bezwingt den Mödlinger Goalie, durch die nicht formierte Abwehr hindurch, mit einem flachen, scharfen Schuss ins Eck.

Torschützen: Helmut K. 2

Dieses Spiel kostete Substanz und so konnten wir in unserem 2. Spiel gegen Halbe-Halbe die Arminen nicht wirklich fordern.
Mit einigem Glück und auch auf Grund des Unvermögens der gegnerischen Stürmer trotzten wir den Arminen ein 0:0 ab

In unserem nächsten Spiel gegen die Mainhoppers aus Frankfurt erzielte unser Teamneuling Brigitte ( Dank an Hans Pessinger für das Spezialtraining am Vortag ;-) mit einem wunderschönen 9 m Strafschlag ihr erstes Tor und brachte uns dadurch mit 1:0 in Führung.
Anscheinend wurden auch die Mannen aus Frankfurt dadurch beeindruckt und aus dem Konzept gebracht, denn durch zwei völlig unnötige Bodychecks stellte sich ein Spieler der Mainhoppers selbst ins Abseits und wurde vom Schiedsrichter völlig zu Recht auf die Bank geschickt.
Wir konnten die numerische Überlegenheit ausnützen und gewannen das Spiel problemlos mit 2:0.

Torschützen: Brigitte 1, Helmut K. 1

Nachdem wir gegen den heimlichen Favoriten, die Havelfritzen aus Hamburg, chancenlos blieben und mit dem 0:3 noch gut bedient waren, bot sich dennoch nach einem Blick auf die Tabelle ein höchst erfreulicher Anblick.
Punktegleich mit der Zweitplatzierten Halbe-Halbe auf Platz 3 nach dem ersten Spieltag.

Zum Abschluss des ersten Tages frönte man noch der deutsch-österreichischen Feindschaft (ähem, Freundschaft ;-)) und ließ eine Auswahl beider Länder zum 1.Elternhockeyländerspiel aufeinander treffen.

Just4Fun beschickte die österreichische Auswahl mit 2 Spielern. Michaela und Helmut K. hatten die Ehre sich das Welser Nationaltrikot (in Ermangelung eines österreichischen) überzuziehen.

Zu einer Wiederholung von Cordoba `78 reichte es zwar nicht, trotzdem hatten alle Beteiligten und auch die Zuschauer ihren Spaß.
Endstand: 3:1 für Deutschland

Für den Nachschub an Proteinen (denke da vor allem an das vorzügliche Spanferkel) und Mineralstoffen (vorzugsweise Bier) nach überstandenen Anstrengungen dieses Tages, sorgte ein, wie schon im Vorjahr, hervorragendes Büffet.
Aufgelockert durch ein Bingospiel und durch eine letzte sportliche Herausforderung, nämlich eines Teambewerbes in Form eines Sackhüpfpacours (nochmals ein Dankeschön an die sich dafür opfernden Sackhüpffreiwilligen Michaela, Karl und Willy ;-)) nahm der Abend einen gemütlichen Verlauf.

Sonntag, 10.11.2002

In unserem letzten Gruppenspiel gegen die Magdeburger Bodespatzen waren wir die Spielbestimmende Mannschaft, gingen auch 1:0 in Führung, mussten aber letztendlich durch einen Eckenstrafschlag den etwas unverdienten Ausgleichstreffer zum 1:1 hinnehmen.

Torschützen: Helmut K.

Nun bot sich vor dem letzten Gruppenspiel zwischen der Halbe-Halbe und den Havelfritzen folgende unerwartete (siehe auch Überschrift zu diesem Bericht !?) Ausgangssituation.
Unsere Chancen in die Kreuzspiele der besten 4 Teams und somit um den Einzug ins Finale zu spielen waren voll intakt.
Halbe-Halbe musste gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft in diesem Turnier zumindest ein Unentschieden erreichen, um uns auf Grund der besseren Tordifferenz vom 2.Gruppenplatz zu verdrängen.
Nachdem die Havelfritzen, als fix qualifiziertes Team für die Kreuzspiele, in diesem Spiel nicht ihre letzten Kräfte mobilisieren mussten und sich mit dem Halten des 0:0 zufrieden gaben, blieb uns „nur“ das Spiel um den 5. Platz.

Unser Gegner im Platzierungsspiel waren die Nobodies aus Berlin.
Unter Aufbietung der letzten physischen Reserven gelang es unserem Team, im vielleicht besten Spiel unserer Mannschaft, durch Michaela einen schnellen 2 Torevorsprung zu erzielen.
Nachdem es den Nobodies mit fortwährender Spieldauer gelang, das Heft in die Hand zu nehmen und sogar den Ausgleich zu erzielen, entwickelte sich ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
Mehrmals musste Ulli seine Abwehrkünste im Tor unter Beweis stellen und uns so vor einem Rückstand bewahren.

Am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft, die das Tor zum 3:2 erzielen und so den 5.Turnierplatz erringen konnte.

Torschützen: Helmut K. 1

Michaela 2

der Spielplan
die Gruppentabellen
die Endtabelle